Am 05.05.2026 war der Löschzug Uckerath zu Besuch bei Rolf Fensterbau. Vor Ort konnte die Firma besichtigt werden, um sich einen Eindruck über die Gegebenheiten vor Ort zu machen. Solche Einblicke sind wichtig, um die Gegebenheiten besser kennenzulernen und für den Einsatzfall optimal vorbereitet zu sein.
Der Löschzug Uckerath war in diesem Jahr als Astronauten bei den Karnevalszügen in Eulenberg und Uckerath unterwegs. Es wurde gemeinsam gefeiert, gelacht und unser Mannschaftsgefühl weiter gestärkt – genau das, was uns auch im Einsatz stark macht.
Karneval bedeutet für uns Gemeinschaft und Zusammenhalt – aber Verantwortung steht für uns immer an erster Stelle: für die gesamten Karnevalstage stellen eigene Kameraden eine separate Einsatzbereitschaft sicher. Diese sind selbstverständlich nüchtern und einsatzbereit, so dass sie im Ernstfall jederzeit ausrücken können.
Ein riesiges Dankeschön an alle, die diesen Wagen möglich gemacht haben. Viele Stunden Arbeit, Einsatz und Teamgeist stecken in unserem Astronauten-Projekt.
Ein ganz besonderer Dank geht an unseren Kameraden Josef Pesch, unseren Wagenbaumeister. Mit Engagement, Überblick und viel Herzblut hat er den Wagenbau maßgeblich vorangebracht.
Karnevalssonntag wurden Kinderaugen zum Leuchten gebracht. Prinzessin Frida I. hat sich im Rahmen ihrer Paragraphen gewünscht, dass sie mit dem größten Feuerwehrauto zum Sonntagszug nach Eulenberg gebracht wird. Unsere beiden Kameraden und gleichzeitig Fridas Patenonkel Benedikt und ihr Onkel Marcus haben wie im Paragraphen gewünscht die Kinderprinzessin gefahren. Der Löschzug Uckerath hat es sich nicht nehmen lassen, auch die anderen Kinder der Crew nach Eulenberg zu fahren.
Am 01.07.2025 gab es eine Großübung zu einem Thema, wie es aktueller nicht sein kann. Die Einheiten aus Hennef, Blankenberg und Uckerath übten auf einem großen Areal eine Bedrohungslage, die so jederzeit auftreten kann – besonders jetzt, bei den hohen Temperaturen und ausgetrockneten Böden. Simuliert wurde ein ausgedehnter Waldbrand mit drohendem Übergreifen auf Totholz und weiterer Ausbreitung. Neben den Löscharbeiten wurde gleichzeitig geübt, einen verwundeten Kameraden aus dem Gefahrenbereich zu retten, sowie der Ausfall des Hydrantennetzes simuliert. Hier sollte der Wassertransport über die beiden Tankwagen erfolgen, welche an verschiedenen Stellen Wasser „zapfen“ und zur Einsatzstelle transportieren. Fazit der Übung: es gibt Verbesserungsbedarf und auch die Feuerwehrangehörigen sind nur Menschen – aber genau deshalb gibt es diese Übungen – um Fehler zu machen, diese zu erkennen und im Ernstfall besser vorbereitet zu sein. Der Abschluss erfolgte am Gerätehaus in Uckerath bei Kaltgetränken und Grillgut. Mit dabei waren neben der Wehrleitung verschiedene Vertreter aus Politik und Presse.
Nach fast drei Jahren Wartezeit war es im Juni 2024 endlich soweit: Unser neues Löschgruppenfahrzeug Katastrophenschutz 20 (LF KatS 20) ist beim Löschzug Uckerath eingetroffen – gefertigt von der Firma Walser aus Österreich und baugleich mit dem Fahrzeug der Einheit Hennef.
Seit seiner Ankunft steht das Fahrzeug bereits im aktiven Einsatzdienst und hat sich dort bestens bewährt. Heute konnten wir es nun auch offiziell einweihen – nach langer Suche nach einem passenden Termin.
Das LF KatS 20 ist mit standortspezifischer Sonderausstattung versehen und stellt eine wichtige Verstärkung für unsere Einsatzbereitschaft dar – sowohl im täglichen Dienst als auch im überörtlichen Katastrophenschutz.
Wir sind dankbar und stolz, dieses moderne Einsatzmittel in unseren Reihen zu haben – und hoffen, dass stets ein guter Schutzengel mit an Bord ist, wenn unsere Kameradinnen und Kameraden damit ausrücken.
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