Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Hennef

Ernennungen, Beförderungen und Ehrungen im Löschzug Uckerath

In diesem Jahr fand die Jahreshauptversammlung der gesamten Feuerwehr Hennef wieder an bekannter Stätte, der Aula Gesamtschule Meiersheide, statt. Das Datum, ein Freitag der 13. , war allerdings kein Unglückstag sondern ein erfreuliches Datum. Konnten doch wieder viele Uckerather Feuerwehrleute befördert und ausgezeichnet werden.

Eröffnet wurde die Jahreshauptversammlung von unserem Wehrführer StBI Markus Henkel, der Grußworte an die Verwaltung, dem Kreisbrandmeister, den Feuerwehrangehörigen sowie den politischen Vertretern richtete. Danach erfolgte der Tätigkeitsbericht der Feuerwehr und des Rettungsdienstes. Auch ließ es sich der Bürgermeister Klaus Pipke nicht nehmen Grüße und Dankesworte seitens der Verwaltung zu übermitteln.

Danach überbrachte unser Kreisbrandmeister Dirk Engstenberg die Grüße des Kreises.

Endlich konnten die Ernennungen und Beförderungen durchgeführt werden.

Es wurde ernannt: Lukas Breitenbrücher zum Feuerwehrmann-Anwärter

befördert: zum OFM Tim Milbers

zum HFM Stephan DiCarlo, Torsten Kalkbrenner

zum UBM Kai Boost

zum BM Christian Buchen

Für 25–Jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr erhielt HFM Carsten Volkmuth das Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber

Die Sonderauszeichnung des Verbandes der Feuerwehr NRW für 40-jährige Mitgliedschaft erhielt HFM Josef Pesch.

Durch den Kreisbrandmeister wurden mit der Ehrennadel des Rhein-Sieg-Kreises in Silber folgende Kameraden ausgezeichnet:

StBI René Schneider

HBM Wolfgang Behner

HFM Josef Pesch

HFM Herbert Strack

FM Bernhard „Heinz“ Holz

 

Die Ehrennadel des Rhein-Sieg-Kreises in Gold wurde verliehen an:

BOI Roger Hinz

BI Christoph Schiefer

UBM Karl-Heinz Ditscheid

Aus gesundheitlichen Gründen wurde unser Kamerad BI Christoph Schiefer in die Ehrenabteilung versetzt.

Aus der Ehrenabteilung wurde Reiner Schmitz zum Ehrenlöschzugführer ernannt.

18 Monate Digitalfunk in Hennef

Seit der bundesweiten Einführung des Digitalfunk für Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz wurde die Netzinfrastruktur kontinuierlich verbessert. Im Rhein-Sieg-Kreis haben bisher Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehren ihre Funkausstattung umgestellt.
Die Feuerwehr Hennef stellte die Funkausstattung vor über einem Jahr um.
Als erste Kommune im Rhein-Sieg-Kreis, aber auch als eine der ersten Feuerwehren bundesweit, wickelt die Feuerwehr Hennef nicht nur der Fahrzeugfunk, sondern auch die Einsatzstellen-kommunikation auf digitalem Funk ab.
Vor der Umstellung des in den Einsatzfahrzeugen fest eingebauten Funksystems bestand schon eine Vielzahl an Erfahrungen bei unterschiedlichen Behörden und Organisationen. Somit war die Umstellung in diesem Bereich nicht weiter schwierig. Umfangreiche Vorgaben auf Landes- und Kreisebene ließen auch nicht viel Raum für Sonderlösungen.
Im Bereich des Fahrzeugfunks hat die Feuerwehr Hennef dennoch ein kreisweites Pilotprojekt gestartet.

Die landesweite Verteilung der Gesprächsgruppen sah neben kreisweiten Gruppen (z.B. SU_FW oder SU_RD) auch für jede Kommune eine „eigene“ Gesprächsgruppe vor. Für Hennef also die Gesprächsgruppe SU_HNF.

Die Arbeitsgruppe der Feuerwehr Hennef

Mit dem Einbau eines zusätzlichen Funkgerätes besteht somit die Möglichkeit neben der Standard-gruppe SU_FW parallel auch die Gruppe SU_HNF zu nutzen.
Wonach im Standardbetrieb alle Feuerwehren sowie der Rettungsdienst des gesamten Rhein-Sieg-Kreises auf der Gruppe SU_FW funken, ist die Gruppe SU_HNF vorrangig der Feuerwehr der Stadt Hennef vorbehalten
Bei großen Schadensereignissen oder Flächenlagen, wie Unwettern etc., kann sich die Feuerwehr auf dieser Gruppe ungestört organisieren. Die fest eingebauten Fahrzeugfunkgeräte bleiben hingegen, ohne umgestellt werden zu müssen, immer mit der zuständigen Leitstelle in Kontakt und die Kreisgruppe SU_FW somit für dringende und wichtige Rückmeldungen, Nachforderungen und Paralleleinsätze frei.
Bei dem zweiten Funkgerät zur Nutzung der Kommunalgruppe hat sich die Feuerwehr Hennef für ein Handfunkgerät in einer aktiven Ladehalterung mit Außenantennenanschluss entschieden, um während der Fahrt einen guten Empfang sicherstellen zu können und an der Einsatzstelle ein Mitführen des Gerätes zu ermöglichen.
Die rege Nutzung dieser Kommunalgruppe, z.B. um nachrückende (Sonder-) Fahrzeuge detailgenau einzuweisen, Nachforderungen aus der eigenen Einheit zu organisieren oder auf der Anfahrt befindliche Nachrücker in einen Bereitstellungsraum zu führen, zeigt eine deutliche Verbesserung in punkto Kommunikation und Organisation.
Wohingegen auf der Kreisgruppe die Devise „Fasse dich kurz“ gilt, können auf der Kommunalgruppe Informationen wesentlich detaillierter und ausführlicher übertragen werden, ohne die übergeordnete Kreisgruppe zu stören. Maßnahmen werden hierdurch schneller und effektiver gestaltet, was eine Verbesserung des Einsatzerfolges mit sich bringt.

Der Einsatzstellenfunk

Der Einsatzstellenfunk, also die Geräte, die als Handsprechfunkgeräte von den Einsatzkräften z.B. unter Atemschutz bei einem Innenangriff getragen werden, wurde bisher durch analoge Funkgeräte im 2m Band sichergestellt.
Für die Umstellung auf Digital waren umfangreiche Planungen, Tests und Konzepterarbeitungen notwendig, um einen sicheren Betrieb des Digitalfunk an der Einsatzstelle zu gewährleisten.
Im Fokus der Überlegungen stand die Funkversorgung bzw. die Erreichbarkeit innerhalb von Gebäuden, das verfügbare Zubehör, wie Sprechgarnituren etc. sowie die sichere und einfache Bedienbarkeit der Geräte.
Durch umfangreiche Funktests in verschiedenen Gebäuden und beim Beüben verschiedener Szenarien wurde ein direkter Vergleich zwischen den bisher eingesetzten Funkgeräten, fabrikneuen analogen 2m Funkgeräten sowie den aktuellen digitalen Sepura- Handfunkgeräten im Direktmodus durchgeführt.
Im Ergebnis waren die digitalen Funkgeräte in der Reichweite deutlich besser, vor allem aber in der Sprachqualität den analogen Geräten überlegen.
Die Möglichkeiten im Bereich des Zubehörs sind bei den Sepura- Digitalfunkgeräten enorm. Eine große Auswahl an Sprechgarnituren, Ladegeräten, Antennen etc. ermöglichen eine individuelle und zielgerichtete Anpassung der gesamten Funkausstattung.
In puncto Bedienbarkeit allerdings sind die digitalen Handsprechfunkgeräte durch unzählige Programmier- und Umstellmöglichkeiten für einen sicheren Betrieb unter Stress oder durch nicht routinierte Einsatzkräfte eher ungeeignet. Da es bei den alten, seit Jahrzehnten im Einsatz befindlichen analogen 2m Funkgeräten immer noch zu einzelnen Schwierigkeiten bei der Handhabung der Geräte kam, war eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema dringend geboten.
Die Schaltmöglichkeiten der Standardprogrammierung der digitalen Handsprechfunkgeräte war nach Auffassung der Feuerwehr Hennef für eine Nutzung im Einsatzstellenfunk und unter Atemschutz zu umfangreich und mit der Gefahr verbunden, durch unbeabsichtigtes Verstellen des Gerätes den Kontakt zu verlieren.
Die Lösung bestand darin, Einsatzstellenfunkgeräte zu schaffen, welche in ihrer Funktion und den Schaltmöglichkeiten radikal eingeschränkt sind.

So wurden nur die wesentlichen Funktionen freigeschaltet, das Gerät geht beim Einschalten in einen definierten Grundzustand und der Netzbetrieb (TMO) wurde gesperrt (Schnellwahltaste).
Der Einsatzstellenfunk der Trupps wird demnach ausschließlich im DMO (Direktmodus) betrieben, was eine sichere Kommunikation auch ohne Netzverfügbarkeit bzw. Netzüberlastung ermöglicht.
Der Gruppenwechsel (Kanalwechsel) im DMO Modus wurde durch die Programmierung der Tasten 1 bis 4 als Schnellwahltasten so vereinfacht, dass bei einer Änderung der Einsatzstellenorganisation, durch langes Drücken der jeweiligen Taste die entsprechende Abschnittsgruppe, vorgegeben durch den Kommunikationsplan des Kreises, schnell und einfach eingestellt bzw. umgestellt werden kann.
Derzeit in der Stadt Hennef noch nicht erforderlich, aber für die Zukunft vorgesehen ist die Implementierung von Gebäudefunkanlagen. Die „Schnellwahltastenprogrammierung“ ermöglicht die entsprechende Hinterlegung von Gebäudefunkgruppen auf den Tasten 7 bis 9. Den vorgehenden Trupps wird somit aufgrund entsprechender Einsatzpläne eine sichere und unkomplizierte Umschaltung auf die erforderliche Gebäudefunkgruppe ermöglicht. Ergänzend könnte eine Beschilderung an den Objektzugängen erfolgen.

Durch die konsequente Funktionsreduktion wird im Vergleich zu den alten 2m Geräten und auch den Standard HRT der Kanalwechsel auch für ungeübte Einsatzkräfte erheblich vereinfacht.
Um die in Ihrer Funktion eingeschränkten Geräte unterscheiden bzw. kenntlich machen zu können, wurden diese mit einer grünen Tastaturschale versehen. Die Geräte der Atemschutztrupps wurden mit hochwertigen und wasserdichten abgesetzten Bedienteilen ausgestattet. Hier ist zusätzlich die Lautstärkeregelung am Bedienteil möglich, ohne das Gerät selbst aus einer schützenden Jackentasche hervorholen zu müssen.
Neben dem Führungskanal, gem. Kommunikationsplan DMO 316_F*, steht im Ausnahmefall für räumlich ausgedehnte Einsatzstellen dann mit den in den Fahrzeugen verbauten Handfunkgeräten als Redundanz die Kommunalgruppe SU_HNF im Netzmodus zur Verfügung.
Aufgrund der hohen Anzahl an baugleichen Geräten wird der Wartungsaufwand, die Ersatzteil-versorgung sowie die Austauschbarkeit von Zubehör wie Sprechgarnituren und Ladegeräten erheblich vereinfacht und stellt somit langfristige Betriebssicherheit und Kostenersparnis dar.
Mit den „Grünen Funkgeräten“ steht der Einsatzkraft ein Gerät zur Verfügung, welches sich blind be-herrschen lässt, mit den Vorteilen einer modernen, deutlichen und abhörsicheren Kommunikation.

Karneval 2018

Es war mal wieder so weit. Karneval stand vor der Tür und einige Mitglieder trafen sich am Mo. 11.12.2017 um ein Thema für die Karnevalssession 2018 zu finden. Schnell waren viele Vorschläge gesammelt und Kostümmuster herausgesucht. Schlussendlich wurde sich gemeinsam für das Thema „Panzerknacker“ entschieden.

Am Sa. 06.01.2018 ging es dann los. Der Anhänger und die Aufbauelemente für den Prunkwagen mussten geholt werden. Dann fing die Arbeit an. Von Mo. 08.01. bis Sa. 10.02. wurde unter der Woche an jedem Abend an dem Wagen gebaut und geschraubt. Dazu wurde zu Beginn eine grobe Skizze von dem Mottoaufbau des Wagens erstellt. Als klar war, wie der Wagen aussehen sollte, konnten mit den einzelnen Arbeitsschritten begonnen werden. Dabei wurde der Grundaufbau montiert, Mottofiguren auf Holzplatten gezeichnet, ausgesägt und mit Folie betackert. Es wurden ca. 20.000 Tackernadeln und ca. 20 m Kunstrasen verbaut. Schließlich musste auch noch ein Motto her. Dazu gab es einen gemütlichen Abend. Danach stand das Motto fest – „Ist die Löschzugkasse leer, müssen Panzerknacker her“.

Schließlich war der Wagen zum ersten Mal beim Sonntagszug in Eulenberg, der um 14:30 Uhr begann, zu bestaunen.
Vor dem Zug wurde noch der Paragraph 4 des Kinderprinzenpaares (Prinz Finn I. & Prinzessin Laura I.) eingelöst. Nach dem Paragraph sollte der Löschzug Uckerath die Crew des Kinderprinzenpaares zu einem Auftritt fahren. Dafür fuhren wir die Kinder von Uckerath zum Zug nach Eulenberg. Selbstverständlich nahmen wir auch das Kinderprinzenpaar mit.

Das Highlight war wie immer der große Rosenmontagszug in Uckerath. Bei strahlendem Wetter ging es pünktlich um 14:00 Uhr los.

Auf der ca. 4,5km (inkl. Ehrenrunde) langen Strecke waren zu unserer großen Freude wieder viele verkleidete Jecke zum Zug gekommen und forderten lautstark Kamelle und Strüssjer. Wir verbrachten mit den Jecken einen tollen Zug im Sonnenschein, passend zum Zugende begann es dann heftig zu schneien.

Im Anschluss ging es ins Hotel Landsknecht, im Rosensaal wurde dann die Prämierung vorgenommen. Bei der diesjährigen Wagenprämierung erreichten wir den 2. Platz.

Neue Löschzugführung in Uckerath

Nachdem Löschzugführer Christoph Schiefer Anfang November sein 60. Lebensjahr vollendete, ließ er sich in die Ehrenabteilung des Löschzug Uckerath versetzten. Damit verließ er nach fast 42 Jahren den aktiven Feuerwehrdienst. Wir danken Ihm recht herzlich für seine geleistete Arbeit.

Für die Besetzung der neuen Löschzugführung fand am 21.11.2017 die Anhörung der Mitglieder des Löschzuges durch den Wehrleiter Markus Henkel statt.

Bei dem Termin ergab die Anhörung, dass der bisherige stellvertretende Löschzugführer René Berger das Amt des neuen Löschzugführers übernehmen sollte. Der stellvertretende Löschzugführer sollte Christian Buchen bleiben. Das Amt des 2. stellvertretenden Löschzugführers sollte bis auf weiteres unbesetzt bleiben.

René Berger (Brandoberinspektor) ist seit 2010 im Amt des stellvertretenden Löschzugführers und hat Anfang Januar 2017 den Lehrgang des Verbandsführers am IdF (Institut der Feuerwehr) in Münster erfolgreich absolviert. Er verfügt damit über die nötigen Voraussetzungen für die Qualifikation des Löschzugführers.

Christian Buchen (Unterbrandmeister) ist seit Ende 2014 stellvertretender Löschzugführer und absolvierte auch 2017 erfolgreich den Lehrgang des Gruppenführers ebenfalls am IdF.

René Berger und Christian Buchen wurden am 22.11.2017 für die nächsten sechs Jahren für die Löschzugführung in Uckerath bestellt.

Jugendfeuerwehr besucht Flughafenfeuerwehr Köln-Bonn

Am 04. November 2017 besuchte die Jugendfeuerwehr des Löschzugs Hennef-Uckerath mit 11 Jugendlichen und 4 Betreuern die Flughafen Feuerwehr Köln-Bonn.
Von 14:00 bis 16:30 hatten alle die Möglichkeit sich ein Bild von Ausstattung und Arbeitsweise der Kammeraden am Flughafen zu machen. Das größte Interesse zeigten die Jugendlichen in der Fahrzeughalle, wo die großen Flugfeldlöschfahrzeuge geparkt waren.
Auch die Gespräche über die Ausbildung bei der Feuerwehr am Flughafen waren sehr informativ. Gegen 18:00 waren alle wieder am Gerätehaus in Uckerath.
Die Jugendfeuerwehr dankt dem Organisator Tim M. für den interessanten Tag.